Wie beeinflussen soziale Medien und Künstliche Intelligenz unsere mentale Gesundheit – und warum erleben wir sie oft gleichzeitig als hilfreich und verunsichernd? In diesem Lunchtalk beleuchtet Natalie Hartig, MSc Psychologie, zentrale psychologische Spannungsfelder im Umgang mit KI. Im Fokus steht die kognitive Dissonanz: KI kann Entscheidungen erleichtern, gleichzeitig aber Unsicherheit und das Gefühl von Kontrollverlust auslösen – verstärkt durch einseitige Wahrnehmungen und mediale Zukunftsszenarien. Zudem wird diskutiert, wie intensive Social-Media-Nutzung zu Reizüberflutung beitragen und Selbstwert sowie Konzentration beeinflussen kann. Verschiedene Nutzungsweisen – von zurückhaltend bis intensiv – werden dabei mit ihren Chancen und Risiken betrachtet.
Der Kern: Nicht die Technologie selbst entscheidet über ihre Wirkung, sondern unser Umgang mit ihr. Ein kurzer Impuls für einen bewussteren, gesünderen Einsatz im Alltag.
Mit dem Hochschulentwicklungsplan 2025–2029 definiert die Universität Potsdam ihre strategischen Ziele für die kommenden Jahre. Das Format „Attraktiver Campus 2026“ greift diese auf und schafft Raum für Beteiligung und Dialog. Dabei steht im Fokus, ein attraktives Campusleben zu gestalten, das Wir-Gefühl zu stärken, Hochschulangehörige einzubinden und demokratische Prozesse zu unterstützen. Der thematische Auftakt 2026 steht im Zeichen der Gesundheit. Dafür bieten drei Lunch-Talks Gelegenheit mit 15 Minuten Input und 15 Minuten Austausch für alle interessierten Hochschulangehörigen.
Hinweise:
Dieses Angebot findet im Rahmen der Umsetzung des Hochschulentwicklungsplans der Universität Potsdam statt und ist für alle Hochschulangehörigen buchbar.